ZT 10 - EHE - FAMILIE - KINDER - KRISEN - RECHT

 

EINFÜHRUNG

 

Die Entwicklungen in diesem Themenbereich verfolgen alle Mitwirkenden im Netzwerk - und auch ganz besonders ich - schon seit Beginn der 1980er Jahre mit sehr grosser Aufmerksamkeit.

 

Das hat damit zu tun, das wir schon damals erkannt haben, dass dieses Gesamtthema, es wird im weiteren Verlauf noch viel weiter aufgefächert, eine zentrale Bedeutung für den Umgang mit Recht, Gesetz und Gerechtigkeit in Deutschland hat. Und vor allem auch mit schwerwiegenden Unrechtshandlungen durch Behörden und Gerichte.

 

Das Versagen von Vätern, Müttern und anderen Erziehern steht natürlich auch gleichermassen im Fokus.

 

Die Erkenntnisse, die ich hier weitergebe, basieren auf einer sehr breit angelegten Langzeitbeobachtung. Die wichtigste und zentrale Erkenntnis:

 

Ein Staat kann problemlos ohne

Kriege und Katastrophen zerstört werden,

kleine Fehler in der Ehe- und Familienpolitik reichen schon hinlänglich aus…

 

...direkte Folgen erzeugen insbesondere die Fehler,

die bei der Bearbeitung von Familiensachen durch Fahrlässigkeit oder Vorsatz

neue Probleme erzeugen, statt vorhandene zu befrieden. 

 

Insbesondere Familienrichter, (sogenannte) Sachverständige,

 Jugendamtsmitarbeiter, Verfahrensbeistände, Umgangspfleger

und andere involvierte Personen, versagen bei der Bearbeitung  

von Familiensachen immer häufiger,

weil sie weder neutral noch sachgerecht vorgehen...

 

Manche aus reiner Gewinnsucht oder auf Grund

strafrechtlich relevanter Abhängigkeiten...

 

 

Diese Fehler und ihre Folgen gefährden direkt und indirekt die Zukunft unseres Staates…

 

A. Intakte Ehen und Familien...

 

gehören zweifellos mit zu den wichtigsten Grundlagen für einen stabilen Staat. Die Wurzeln der Demokratie und des gesamten Wertesystems können sich nur dann entwickeln und dauerhaft verankern wenn die Entwicklung stabiler und spannungsfreier Ehen und Familien in einem Staat gefördert, gestützt und geschützt wird.

 

Damit gar nicht erst Zweifel aufkommen: Mit Ehe meine ich die dauerhafte und sichere Verbindung von Mann und Frau.

 

Wahrscheinlich werde ich jetzt auf der Stelle von einigen grundgestörten Individuen als "erzkonservativer Spiesser" eingestuft. Der Begriff "konservativ" hat ja inzwischen nur noch die Bedeutung von "hinterwäldlerisch, unflexibel, rückschrittlich, rückständig", usw.

 

Nun, das trifft auf mich ganz und gar nicht zu, das werde ich spätestens im weiteren Kontext beweisen. Meine Philosophie ist mit grosser Sicherheit weitaus flexibler als das zwanghafte Getue jener "scheinprogressiven Spinner", die glauben jede Veränderung althergebrachter und über Jahrhunderte bewährter Grundsätze würde Fortschritt bedeuten. Das ist zweifelsfrei nicht so.

 

Es gibt Tatsachen, die kann man nicht verleugnen und nur die zählen für mich:

 

1. Alle wesentlichen Entwicklungen in einem Staat, die guten wie die schlechten, beginnen an der Basis des Staates: Bei den darin lebenden Menschen.

 

2.  Die wesentlichen Keimzellen für die Entwicklung und Förderung aller erstrebenswerten sozialen Fähigkeiten werden insbesondere durch die Ehen und Familien dargestellt, in denen sich zum Vorteil aller darin lebenden Personen eine symbiotische Verbindung in sicherer und friedlicher Umgebung entwickeln kann. Nur in einer solchen Umgebung kann sich soziales Verständnis entwickeln. Besonders die Entwicklung des Urvertrauens hängt davon ab. Das wiederum ist die wichtigste Grundlage für die Entwicklung der Kinder zu gefestigten Persönlichkeiten.

 

Die Erkenntnisse, die ich bereits in den ersten Wochen meiner beruflichen Praxis sammeln konnte, bestätigten nachhaltig die abstrakten Thesen, die in der Ausbildung zum Thema Ehe und Familie vermittelt wurden.

 

Diese Erkenntnisse führten später auch dazu, dass ich die Entwicklungen in den Themenfeldern Ehe und Familie in meine Forschungen einbezog. Bereits 1980 stellte ich fest, dass die allgemeine Akzeptanz und die Wertschätzung der Ehe und der Familie rapide abnahmen. Die deutlich erkennbare Folge war, dass die bis dahin noch weitgehend gefestigte Grundstruktur unserer Gesellschaft durch zahlreiche negative Veränderungen immer brüchiger wurde.

 

3. Die Alarmzeichen waren für mich so deutlich, dass ich nachteilige Folgen für den Staat, die Gesellschaft und insbesondere für unsere Demokratie prognostizieren konnte. Inzwischen ist die Lage schlimmer als ich prognostiziert hatte.

 

Analog dazu veränderte sich auch das Sozialverhalten der in unserem Staat lebenden Menschen mit extrem negativer Tendenz. Ganz krass hat sich inzwischen das Verhalten von Kindern und Jugendlichen gegenüber den Eltern und anderen Autoritätspersonen entwickelt. Die Respektlosigkeit und provokante Aufmüpfigkeit von Kindern und Jugendlichen hat zweifellos multi-faktorielle Ursachen und Hintergründe, ist aber auch sehr eng mit dem Wertverfall von Ehe und Familie verknüpft.

 

4. Besonders auffällig war, dass auch der Staat und seine Organe seitdem immer weniger akzeptiert wurden. Das war schon Mitte 1980 eine nicht mehr zu übersehende Tatsache.

 

5. Zwei Faktoren für diese Entwicklung waren leicht zu erkennen, sie stachen ganz offen hervor, aber dadurch liess sich das Gesamtphänomen trotzdem nicht erklären. Einerseits führte der Marsch der 68er durch die Institutionen und anderseits die Arbeit der vielen Einfluss- und Perspektivagenten aus dem Ostblock, speziell der DDR, zur Untergrabung der Akzeptanz des Staates und unseres gesamten Gesellschaftssystems. Nach der Auflösung der DDR erfuhr ich wie weit diese Unterwanderung ging, später dazu mehr.

 

6.  Besonders "links gerichtete" Lehrer und Erzieher richteten damals enormen Schaden an. Insbesondere diese Berufsgruppen waren besonders aktiv daran beteiligt, dass unsere Gesellschaftsordnung und auch die Wertigkeit der Ehe und Familie immer öfter infrage gestellt wurden. Ein zentrales Problem basierte ohnehin auf dem Umstand, dass es damals sehr viele Lehrer und Erzieher gab die Schwierigkeiten hatten die Begriffe " sozialistisch und sozial" sauber voneinander zu trennen. Inzwischen (2018) stagniert die Begeisterung für sozialistische Thesen insbesondere bei den Lehrern schon lange, dreht sich z. T. sogar in andere Richtungen.

 

7. Paradox war, dass bereits Ende der 1970er Jahre weitaus mehr Beschäftigte innerhalb des gesamten Staatsapparates von der  damals bereits galoppierenden Staats- und Politikverdrossenheit erfasst worden waren als im allgemeinen  Bevölkerungsdurchschnitt.

 

Ich war sehr überrascht als ich 1980 feststellte, dass sich diese Entwicklung innerhalb der Staatsorgane weitaus schneller und viel extremer ausbreitete als in der deutschen Gesamtgesellschaft. Begriffe, wie "dieser Scheiss-Staat", waren immer häufiger von Beamten und Richtern zu hören. Diese Feststellungen führten zur Ausweitung meiner Forschungen. Mein zentrales Forschungsziel war ja: Die Zukunftsfähigkeit unseres Staats angesichts dieser Entwicklungen abschätzen zu können.

 

Mir war damals noch nicht ansatzweise bewusst, dass u.a. das 1. Eherechts-Änderungsgesetz aus dem Jahr 1976 (in Kraft getreten am 1. Juli 1977) etwas damit zu tun haben könnte.

 

Ich werde das in diesem Themenzusammenhang weiter erläutern.

 

B. Kinder…

 

sind die Garanten für die Zukunft des Staates und der Gesellschaft. Dabei geht es nicht um die Quantität, es geht um die Qualität…

 

Das bedeutet, unsere Zukunft kann nicht dadurch abgesichert werden, dass hier in Deutschland möglichst viele Kinder geboren werden und es kann auch keinesfalls bedeuten, dass wir unablässig "Kinder aus allen möglichen Staaten der Welt importieren".

 

Nur die Kinder, die den Wert unserer Kultur kennen, sie verteidigen und weiterentwickeln, können unsere Zukunft sichern. Kinder deren Eltern unsere Grundwerte ablehnen, unsere Rechtsordnung ignorieren, denen die Verfassung und unsere demokratischen Grundregeln völlig gleichgültig sind, werden nichts dafür tun, dass dieser Staat und diese Gesellschaft überleben werden.

 

Wer soll diesen Kindern beibringen wie unsere sozialen Strukturen funktionieren?

 

Das Bleiberecht von Asylanten und Einwanderern wird ja nicht einmal mit der Pflicht zur Integration verknüpft. Deshalb verursacht ja schon seit Jahren die Masse der Zuwanderer auf Grund ihrer archaischen Denk- und Verhaltensstrukturen sehr schwerwiegende Probleme.

 

Alleine das Clan- und Kasten-Problem dehnt sich immer schneller und aggressiver aus. Die damit in Verbindung stehende Korruption und die Unterwanderung aller Staatsorgane stellen uns vor Herausforderungen, vor denen insbesondere unsere Sicherheitsbehörden und Gerichte schon lange kapituliert haben.

 

Weder unsere völlig desinteressierte Gesellschaft noch die Regierungen in Bund und Ländern erkennen welche Gefahren hier lauern. Wenn wenigstens Straftäter und Gefährder konsequent - und ohne Ansehen auf Person und Familienstand abgeschoben werden würden, dann gäbe es ein wenig Hoffnung.

 

Nein, ich bin hier keinesfalls unabsichtlich bei den ZT 13 bis ZT 16 gelandet.

 

Das gehört zweifelsfrei zum Thema Kinder und ist bereits ein sehr gefährlicher Brennpunkt. Immer mehr Kinder finden Gefallen an dem Verhalten von martialisch agierenden ausländischen Kindern und Jugendlichen und das wird in die Familien der deutschen Kernbevölkerung getragen und auch in die Familien zugewanderter Menschen, die sich hier bereits völlig assimiliert und integriert haben.

 

Ganz besonders die Ablehnung aller Autoritätspersonen macht Schule. Insbesondere Kinder aus sozial schwachen Familien finden daran grossen Gefallen. Damit sind keinesfalls nur die Kinder gemeint, die aus einkommensschwachen Familien stammen, Asoziales Verhalten gibt es in allen Gesellschaftsschichten, das hat gar nichts mit dem Einkommen oder Vermögen zu tun.

 

Gerade Familien, deren Mitglieder aus dem Ausland stammen, sind durch diese Entwicklung mehrfach betroffen und gefährdet.

 

Der pauschale Ausländerhass, der inzwischen schon kaum noch wahrnehmbar war, entwickelt sich deshalb wieder rasant zu einem markanten Thema. Das versetzt diesen an sich völlig unauffälligen Anteil an der Gesamt-Bevölkerung wieder in Unruhe und Unsicherheit.

 

Dadurch geraten immer mehr und immer schneller Kinder und Jugendliche in einen Strudel gefährlicher Umtriebe.

 

Das inzwischen ausufernde "Mobbing" in Schulen usw. ist ein klarer Beweis für diese Entwicklung. Diese Inter- und Intra-Gruppendynamik  birgt die gleichen Risiken wie sie von anderen Gruppen von Outlaws ausgehen. Diese Gruppendynamik führt inzwischen zu gewalttätigen Lagerkämpfen und hat ganz klar erkennbar schon eine höchst kriminelle Tendenz.

 

Aber das ist lange nicht alles was zum ZT 10 zu sagen ist. Alleine das, was Behörden und Gerichte beim Thema Jugendschutz und Sorgerecht so alles verbocken, dass macht sprachlos.

 

Es ist kein Wunder, das die Menschen, denen im Zusammenhang mit Scheidungen und Sorgerechts-verfahren schweres Unrecht zugefügt wurde, immer öfter auf extremistische Ideen ansprechbar sind.

 

Die Folgen für die Kinder, die in künstlich langgezogenen Verfahren immer wieder zum Spielball völlig verantwortungsloser und unfähiger Richter, Jugendamtsmitarbeiter, Verfahrensbeiständen, Umgangspfleger usw. werden, können die dadurch entstehenden zusätzlichen Belastungen nur schwer oder gar nicht verkraften. Diese Folgen können ganz einfach vermieden werden: Durch eine sachgerechte und ideologiefreie Ausbildung, durch neutrales Handeln und Entscheidungen bei denen der Kindeswille und das Kindeswohl im Einklang stehen.

 

Kinder sind Träger eigener Rechte, die sind verfassungsrechtlich garantiert.

 

Das ist ein weiterer Schwerpunkt von ZT 10, einer von vielen.

 

Version: 001-007

04.11.2016: aktualisiert: 13.12.2016> 05.01.2017> 11.04.2017> 07.05.2018>25.11.2018

 

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